- Baujahre
- ab 1992
- Gesamt mit Makler
- 64.760 €
- Gesamt ohne Makler
- 43.875 €
Grunderwerbsteuer Sachsen 5,5 Prozent auf den Kaufpreis.
Die Grunderwerbsteuer in Sachsen beträgt seit dem 1. Januar 2023 5,5 Prozent, bis Ende 2022 waren es 3,5 Prozent. Bei 400.000 € Kaufpreis zahlen Sie 22.000 €.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Sachsen?
5,5 Prozent des Kaufpreises für jedes Grundstück, Haus oder jede Wohnung im Freistaat. Die Steuer entsteht mit dem Notarvertrag und ist einen Monat nach dem Bescheid fällig. Eine Erstattung gibt es nicht, Familien können aber das Förderdarlehen Familienwohnen beantragen.
Was die Steuer in Dresden und Leipzig kostet.
Grunderwerbsteuer auf die mittleren Kaufpreise jüngerer Häuser, ermittelt von den Gutachterausschüssen beider Städte für 2025.
- Baujahre
- 1991 bis 2009
- Gesamt mit Makler
- 56.376 €
- Gesamt ohne Makler
- 38.195 €
- Baujahre
- ab 1992
- Gesamt mit Makler
- 57.011 €
- Gesamt ohne Makler
- 38.625 €
- Baujahre
- ab 1992
- Gesamt mit Makler
- 47.158 €
- Gesamt ohne Makler
- 31.950 €
- Baujahre
- 1991 bis 2009
- Gesamt mit Makler
- 41.890 €
- Gesamt ohne Makler
- 28.381 €
Mittlere Kaufpreise 2025: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Dresden, Grundstücksmarktbericht 2026, S. 15; Gutachterausschuss in der Stadt Leipzig, Marktbericht 2026, Tabellen 35 und 40. Für Chemnitz liegt kein frei verfügbarer Wert vor. Nebenkosten mit 2,0 Prozent Notar und Grundbuch und 3,57 Prozent Maklerprovision (Käuferanteil).
Sachsen im Ländervergleich.
Bis 2022 hatte Sachsen mit Bayern den niedrigsten Satz. Heute liegen 5,5 Prozent über Thüringen und Sachsen-Anhalt mit je 5,0 Prozent.
Alle Bundesländer im Detail- Brandenburg 6,5 % 26.000 €
- Nordrhein-Westfalen 6,5 % 26.000 €
- Saarland 6,5 % 26.000 €
- Schleswig-Holstein 6,5 % 26.000 €
- Berlin 6,0 % 24.000 €
- Hessen 6,0 % 24.000 €
- Mecklenburg-Vorpommern 6,0 % 24.000 €
- Bremen 5,5 % 22.000 €
- Hamburg 5,5 % 22.000 €
- Sachsen 5,5 % 22.000 €
- Baden-Württemberg 5,0 % 20.000 €
- Niedersachsen 5,0 % 20.000 €
- Rheinland-Pfalz 5,0 % 20.000 €
- Sachsen-Anhalt 5,0 % 20.000 €
- Thüringen 5,0 % 20.000 €
- Bayern 3,5 % 14.000 €
Gibt es eine Entlastung in Sachsen?
Eine Erstattung der Grunderwerbsteuer gibt es in Sachsen nicht. Familien mit niedrigerem Einkommen erhalten aber über die Sächsische Aufbaubank ein Förderdarlehen für Kauf oder Neubau.
Stand 13.10.2026- Gilt 5,5 Prozent seit 2023
Für alle Rechtsvorgänge, die nach dem 31. Dezember 2022 verwirklicht wurden.
Sächsisches Grunderwerbsteuersatzgesetz, § 2, SächsGVBl. 2022 S. 705 - Abgelöst 3,5 Prozent bis 2022
Sachsen hatte bis Ende 2022 gemeinsam mit Bayern den niedrigsten Satz in Deutschland.
Finanzbehörde Hamburg, Ländervergleich vom 05.01.2022 - Läuft Familienwohnen (SAB)
Förderdarlehen von in der Regel 80.000 Euro für Familien, die selbst genutztes Wohneigentum kaufen oder bauen, mit Laufzeit bis 25 Jahre. Grenze: 100.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen, Alleinstehende 60.000 Euro, je Kind 10.000 Euro mehr. 2026 stehen 55 Millionen Euro bereit.
Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, Medieninformation vom 14.08.2026 - Bundesrecht Freibetrag für Ersterwerber
Sachsen kann nur den Satz ändern. Einen Freibetrag gibt es nur, wenn der Bund das Grunderwerbsteuergesetz ändert.
Art. 105 Abs. 2a Grundgesetz
Vom Notartermin bis zur Eintragung.
Ohne bezahlte Steuer keine Eintragung. Der Ablauf in Sachsen.
- Schritt 1 Kaufvertrag Mit der notariellen Beurkundung entsteht die Steuer. Üblich ist, dass der Käufer sie übernimmt.
- Schritt 2 Anzeige Der Notar zeigt den Vertrag binnen zwei Wochen beim Finanzamt an (§ 18 GrEStG).
- Schritt 3 Steuerbescheid Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk das Grundstück liegt.
- Schritt 4 Zahlung Einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheids (§ 15 GrEStG).
- Schritt 5 Eintragung Nach Zahlung folgt die Unbedenklichkeitsbescheinigung (§ 22 GrEStG) und damit die Eintragung ins Grundbuch.
Wann weniger oder nichts anfällt.
Was das Finanzamt besteuert, wie Sie Inventar richtig ausweisen und wann der Kauf steuerfrei ist.
Die Lage des Grundstücks zählt
Sachsen grenzt an vier Bundesländer mit eigenen Sätzen: Bayern 3,5, Thüringen und Sachsen-Anhalt 5,0, Brandenburg 6,5 Prozent. Maßgeblich ist immer, wo das Grundstück liegt.
Auf 400.000 € reicht die Spanne von 14.000 € bis 26.000 €.
Was besteuert wird
Grundlage ist die Gegenleistung, in der Regel der Kaufpreis (§ 8 GrEStG). Eine Einbauküche oder Möbel, die im Vertrag gesondert mit realistischem Wert stehen, bleiben außen vor.
Jeder so ausgewiesene Euro spart 5,5 Cent Steuer.
Befreite Erwerbe
- Ehegatten und Lebenspartner untereinander (§ 3 Nr. 4 GrEStG).
- Eltern, Kinder und Enkel (§ 3 Nr. 6). Geschwister sind nicht befreit.
- Erbschaft, Schenkung und Erbteilung (§ 3 Nr. 2 und 3).
Kaufnebenkosten in Sachsen
Zur Steuer kommen Notar und Grundbuch mit etwa 1,5 bis 2 Prozent und mit Makler 3,57 Prozent Käuferanteil. Bei 400.000 € sind das zusammen rund 44.280 €, ohne Makler 30.000 €.
Fragen zur Grunderwerbsteuer Sachsen.
Die häufigsten Fragen von Käufern in Sachsen.
0800 707 40005,5 Prozent des Kaufpreises, seit dem 1. Januar 2023. Bei 250.000 € sind das 13.750 €, bei 400.000 € 22.000 €.
Für alle Erwerbe ab dem 1. Januar 2023. Bis Ende 2022 galten 3,5 Prozent, damals gemeinsam mit Bayern der niedrigste Satz.
Ein Förderdarlehen des Freistaats über die Sächsische Aufbaubank, in der Regel 80.000 Euro, für Familien, die selbst genutztes Wohneigentum kaufen oder bauen. Es gelten Einkommensgrenzen: 100.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen, bei Alleinstehenden 60.000 Euro, plus 10.000 Euro je Kind.
Nein. Das Darlehen hilft bei der Finanzierung, die Grunderwerbsteuer zahlen Sie trotzdem in voller Höhe.
Nein, Käufe in gerader Linie sind nach § 3 Nr. 6 GrEStG befreit. Von Geschwistern fallen dagegen 5,5 Prozent an.
Passt dazu. Rechner und Ratgeber.
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